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Lange bevor die schwertschwingenden Helden der Legenden mutwillig Walder rodeten, die alten Gottheiten erschlugen und ihre Feinde besiegten, gab es verspielte Gotter, tierkopfige Konige, schelmische Liebhaber, trickreiche Harfenspieler und pflanzenliebende Magier mit bluhenden Zauberstaben. Wie die okofeministische Wissenschaftlerin Sophie Strand in diesem Buch aufzeigt, waren diese wilden, naturverbundenen Formen des Mannlichen schon immer im Verborgenen zu finden. Hier offenbart sie die lebensfordernden und magischen Geheimnisse einer heilen Mannlichkeit. Sophie Strand sieht den Archetypus des Osiris und die orphischen Mysterien als unterirdisches Pilzgeflecht, das Walder und Menschen verbindet; sie zeigt uns, was Dionysos u ber invasive Arten und spielerische Sexualitat vermittelt, und entdeckt Jesus als einen naturliebenden Heiler und Lehrer neu, wie es in seinen naturnahen Gleichnissen deutlich wird. Sie befreit Tristan, Merlin und die Gralslegenden von den Begrenzungen der Campbellschen Heldenreise und ladt das Mannliche zu einem differenzierteren, vielschichtigeren Umgang mit Trauma, Wachstum und Selbsterkenntnis ein. Das Buch ist das Ergebnis von acht Jahren Forschung u ber Mythen, Volksu berlieferungen und die Geschichte der Religion. Strand fu hrt uns zuru ck in die vergessenen Landschaften und verborgenen Geheimnisse vertrauter Mythen und enthu llt die wunderbare Bandbreite des gottlich Mannlichen, einschlie lich der Ausdrucksformen mannlicher Freundschaft, mannlicher Intimitat und mannlicher schopferischer Zusammenarbeit. Indem sie die Mythen des Mannlichen wieder auferstehen lasst, sat Strand neue Visionen mannlicher Identitat in unseren Geist und zeigt, wie jeder von uns, unabhangig vom Geschlecht, ein gereiftes okologisches Einfu hlungsvermogen entwickeln, die Magie der uns umgebenden Welt neu beleben und ein Aufblu hen heiliger mannlicher Krafte erleben kann, die sanft, neugierig, verbindend und feierlich sind. Das Patriarchat hat aus der Mannlichkeit eine vergiftete Karikatur ihrer selbst gemacht, doch mit den Narrativen in diesem Buch entdeckt der Mann sich neu.