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Schriftleiter Christoph Benke eroffnet Heft 4 mit seiner Notiz, die im Zeitalter der Emporun-gen und "e;Shitstorms"e; fur die Wiederaneignung einer wohltuenden Unaufgeregtheit pladiert. Anlasslich des heurigen Gedenkjahres des hl. Josef gewahrt Rob Faesen SJ unter der Rubrik Nachfolge interessante Einblicke in die unkonventionelle Josefs-Verehrung des Jesuiten Jean-Joseph Surin. Auch der Wurzburger Bischof Franz Jung begibt sich auf die Spur des hl. Josef, indem er nach einer zeitgemaen Relekture des Begriffs Keuschheit fragt und sie schlielich als Schule der Beziehungsfahigkeit versteht. Marc Paulys Beitrag widmet sich der politischen Theologie Martin Bubers und Vernard Ellers, die von einer Haltung radikaler Ohnmacht ge-pragt ist. Der Themenbereich Kirche zeichnet sich in diesem Heft durch einen eucharistietheologi-schen Schwerpunkt aus. So deutet Jens Brckner die eucharistische Anbetung der gebroche-nen Hostie als Zeichen gttlicher wie menschlicher Vulnerabilitt. Die Klner Fundamen-taltheologin und Religionsphilosophin Saskia Wendel beleuchtet unterschiedliche Spielarten von Leib-Christi-Kosmologien und weist auf die theologischen Problematiken hin, die sich aus einem Verstndnis des Universums als Krper Gottes ergeben. Markus Kneer berichtet von einer Online-Tagung zum marokkanischen Kloster Toumliline, das in den 1950er-Jahren als Ort interreligiser und interkultureller Begegnung weltweite Bekanntheit erlangte. In der Jungen Theologie verdichtet Saskia Lser ihre Erfahrungen mit den vernderten Formen von Liturgie whrend der Corona-Pandemie. Unter Reflexion lenkt Marc Rbel die Aufmerksamkeit der Leser(innen) auf das bewegte Leben der franzsischen Philosophin Simone Weil (1909-1943). Sie hat aus ihren Denkerfah-rungen zu den Totalitarismen des 20. Jahrhunderts drei Grundannahmen entwickelt, die auch in unserer Zeit zu einer adquaten Kultur der Kontroverse beitragen knnen. Benedikt Poetsch stellt sich die Frage, was Berufung im Anschluss an das Zweite Vaticanum bedeutet und referiert dabei wichtige Einsichten seiner im letzten Jahr verffentlichten Dissertation. Andreas Wei stellt den zweiten Teil seines Beitrags zur "e;Radical Orthodoxy"e;, der ihre theo-logischen Schieflagen in den Blick nimmt, zur Verfgung. Der Bochumer Fundamentaltheo-loge Markus Knapp geht der Frage auf den Grund, was die Kirchen den Menschen zur Zeit der Corona-Pandemie berhaupt noch zu sagen haben und inwiefern Dietrich Bonhoeffer hier ein hilfreicher Impulsgeber sein knnte. Schlielich versammelt die Rubrik Lektre ein von Michel de Certeau SJ verfasstes Portrait der Grnderin der Helferinnen, Eugnie Smet, sowie einen poetisch inspirierten Nachruf auf den in diesem Jahr verstorbenen Dichter und ehemaligen Prior der Abtei Maria Laach Drut-mar Cremer OSB von Georg Langenhorst.
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