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Dieses Buch wurde von den Herausgebern Rosanna Brichetti Messori und Riccardo Caniato aus einem Manuskript von Msgr. Enrico R. Galbiati gewonnen, in welchem der Autor die Geschichte der Marienerscheinungen von Fontanelle-Montichiari erzahlt und erklart, warum er sie fur echt halt. Die Beitrage namhafter Experten wie Vittorio Messori, Bruder Ettore Boschini und Rene Laurentin vervollstandigen das Werk. Dies ist in Kurze der Bericht von Msgr. Gal biati, der auf seinen Nachforschungen und seiner personlichen Uberzeugung beruht. Fonta nel le ist ein ruhiger Ort auf dem Lande bei Bre scia, wo die Muttergottes 1966 der Seherin Pie ri na Gilli erschien und eine Quelle segnete, deren klares Wasser die Pilger, die aus aller Welt insbesondere aus Deutschland und Latein amerika, aber auch aus China, Sri Lanka und Indien hierher kommen, fur wundertatig halten. Die heilige Jungfrau ist hier viermal erschienen, immer an Tagen, die in der kirchlichen Liturgie wichtig sind: an einem Wei en Son ntag; an einem 13. Mai (Jahrestag von Fatima); an den Festen Fronleichnam und Verklarung des Herrn. Die Muttergottes, die sich mit den Namen Rosa Mystica und Mutter der Kirche vorstellte und diese Titel mit ihrer Rolle als Vermittlerin zwischen Gott, ihrem Sohn Jesus und den Menschen begrundete, bat um die Bekehrung der Herzen und versprach das Heil auch des Leibes fur die, die sich mit Vertrauen jener Quelle nahern. Zwanzig Jahre zuvor war dir "e;Rosa Mystica"e; derselben Seherin schon mehrmals im nahegelegenen Montichiari erschienen, unter anderem im stadtischen Dom. Dieser erste Erscheinungszyklus richtete sich ganz besonders an die gottgeweihten Men schen. Damals hatte die Mutter got tes ihre Trauer daruber bekundet, dass so viele ihre Berufung aufgeben. Ihr ganzes Leben lang wurde Pierina Gilli (1911-1991) von der Rosa Mystica begleitet, die ihr gelegentlich auch gemeinsam mit anderen Personen erschein: mit der heiligen Maria Cro cifissa Di Rosa, einer lokalen Ordens grun derin, oder mit Jacinta und Francisco, den kleinen Hirten aus Fatima, die noch im Kindesalter starben, bald nach den Erscheinungen von 1917. Ein Zusammenhang, der nicht zufallig ist, denn in Montichiari und Fontanelle nahm die Mut ter gottes ganz klar Bezug auf Fatima, indem sie erklarte, in Portugal sei sie gekommen, um die Menschen durch die Weihe an ihr unbeflecktes Herz zu Gott zuruckzufuhren, wahrend sie in Bonate (im Raum Bergamo, wo sie der Seherin Adelaide Roncalli erschien) und hier bei Brescia gekommen sei, um die Fa milien und die gottgeweihten Menschen die zwei Seelen des Mystischen Leibes der Kirche fur ihren Plan zu gewinnen.
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