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Die Untersuchung der race relations-Forschung in Grobritannien 1950-1980 zeigt exemplarisch das Wechselverhaltnis zwischen Wissenschaftsdiskurs und sozialer Realitat auf. In Anlehnung an die US-amerikanische Soziologie beschaftigten sich die britischen Forscher ab den 1950er Jahren mit den neuen Zuwanderern aus dem New Commonwealth, die in der britischen Gesellschaft schnell als ein neues soziales Problem"e; wahrgenommen wurden. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie die Sozialwissenschaften in dem konkreten historischen und sozialen Setting soziale Realitat mitstrukturierten. Dabei wird nicht nur die textuelle Produktion der Forschung, sondern auch die Institutionalisierung des Forschungsfeldes mit Einbeziehung wissenschaftlicher und politischer Akteure untersucht. Deutlich wird, dass die race relations-Forschung eine wissenschaftliche Reaktion auf Migration, Auflosung der Kolonien und die Unruhen im britischen Mutterland war. Mit ihrer Grundidee der Verbesserung von race relations"e; beanspruchte sie einen neuen gesellschaftlichen Konsens und entfaltete einen enormen Einfluss auf das soziale und politische Denken in Grobritannien. Die rassistischen Zuschreibungen, die sie hervorbrachte, wurden erst mit den Vorlaufern der Postcolonial Studies in Frage gestellt.
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