18 401 590 książek w 175 językach
Jednak się nie przyda? Nic nie szkodzi! Możesz zwrócić produkty nawet do 30 dni
Bon prezentowy to zawsze dobry pomysł. Obdarowany może za bon prezentowy wybrać cokolwiek z naszej oferty.
Nawet do 30 dni na zwrot
Roms Aufstieg zur beherrschenden Macht im Mittelmeerraum im 2. Jahrhundert v. Chr. wird in der Forschung vorwiegend über Kriege, Verträge und senatorische Entscheidungsprozesse erklärt. Gesandtschaften hingegen gelten als nachrangige Vollzugsorgane ohne eigenes politisches Gewicht. Die Studie stellt diese Marginalisierung in Frage. In Fallstudien zu den Jahren 192 bis 133 v. Chr. wird gezeigt, dass römische Gesandte im griechischen Osten keineswegs nur Senatsbeschlüsse übermittelten, sondern als eigenständige politische Akteure agierten. Sie griffen gezielt in lokale Konflikte ein, spielten griechische Parteien gegeneinander aus und setzten dabei Strategien ein, die sich im Laufe der Jahrzehnte zu erkennbaren Handlungsmustern verdichteten. Der entscheidende analytische Zugriff besteht darin, diese Interventionen nicht primär als Außenpolitik, sondern als Stellungnahmen im innersenatorischen Wettbewerb um Prestige und Einfluss zu lesen. Auf diese Weise erschließt die Studie die Gesandtschaft als eine bislang unterschätzte, für einige Jahrzehnte aber zentrale Institution der politischen Kultur der Republik und bietet einen innovativen Erklärungsansatz für den eigentümlichen Wechsel zwischen Phasen militärischer Eskalation und scheinbarer Zurückhaltung in Roms Ostpolitik.
Cześć! Jestem Libroamiko, Twój doradca książkowy.
Jak mogę Ci pomóc?