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Die Popkultur liebt den Blick in den Abgrund. In seiner funkelnden Schwärze entdeckt sie einen Spiegel ihres Selbst, ihrer geheimen Begierden und Leidenschaften, aber auch ihrer Ängste. Die Dialektik der (Nicht)Farbe Schwarz ist der Ariadnefaden, an dem uns das vorliegende Buch auf eine Reise mitnimmt, die gesäumt ist von befremdlichen, beängstigenden und faszinierenden Pflanzen: Sie beginnt 1968, als die moderne Popkultur nach und nach ihre Unschuld verlor, und sie endet in der beängstigenden medialen Selbstdarstellung von Rechtsextremen und Islamisten. Der Film- und Kulturwissenschaftler Marcus Stiglegger (Jg. 1971) hat als DJ, Filmemacher, Musiker und Journalist tiefe Einblicke in den Abgrund der Popkultur erlebt, die er nun in spannenden Kapiteln vereinigt. Es geht um 'schwarze' Subkulturen, Mode und Politik, um 'Okkultur' und Fetischismus, um abgründige Schönheitsideale und Kulturterrorismus. Und ganz nebenbei entfaltet der Autor eine Philosophie der Farbe Schwarz. Den Abschluss des reich bebilderten Bandes bildet ein persönliches Gespräch mit dem Wiener Film- und Kulturkritiker Christian Fuchs über die Schwärze des Pop.
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